Riezlern 2026
25. - 27. September 2026
Ein Tag voller Natur, Bergabenteuer und gemütlicher Einkehr
Samstag, 8:00 Uhr. Frühstück, gute Laune und jede Menge Vorfreude auf den gemeinsamen Wandertag.
Mit einem kräftigen Frühstück im Bauch machten wir uns auf den Weg. Mit dem Walserbus fuhren wir zur Walzerschanze, dem Ausgangspunkt unserer Tour. Vor uns lagen einige Höhenmeter, schöne Wege und mehrere gemütliche Einkehrstationen. Was zu diesem Zeitpunkt allerdings noch niemand ahnte: Am Ende des Tages sollte uns sogar ein kleines Konzert erwarten.
Start in den Wandertag
Von der Walzerschanze führte unser Weg zunächst bergab in Richtung Breitachklamm.
Schon bald waren wir mitten in einer der beeindruckendsten Naturlandschaften der Region. Steile Felswände ragten links und rechts des Weges empor, während neben uns die Breitach rauschte. Der Weg führte über schmale Pfade durch die Schlucht und bot immer wieder neue Ausblicke auf das beeindruckende Naturschauspiel.
Natur pur in der Breitachklamm
Da blieb man gerne einmal stehen, schaute sich um und dachte:
„Schön ist es hier!“
Nach der Durchquerung der Klamm erreichten wir Tiefenbach. Bis hierhin war es noch recht entspannt. Danach sollte sich das allerdings ändern.
Jetzt wird‘s sportlich.
Von Tiefenbach führte unser Weg weiter hinauf nach Kornau und schließlich zur Talstation der Söllereckbahn.
Der erste richtige Anstieg lag vor uns. Die Beine wurden langsam warm und der eine oder andere dürfte sich schon gefragt haben, wann denn die erste Einkehr kommt.
Die Antwort ließ zum Glück nicht lange auf sich warten.
Erste Einkehr – Berggasthof Seeweg
Im Berggasthof Seeweg legten wir unsere erste wohlverdiente Pause ein. Etwas trinken, kurz durchatmen und die Kräfte für den weiteren Weg sammeln.
Die Pause tat gut. Schließlich wartete noch einiges an Strecke auf uns.
Also wieder die Rucksäcke schultern und weiter.
Der Bergführer nimmt‘s gemütlich.
Nun stand der Aufstieg zum Söllereck auf dem Programm.
Während sich unsere Wandergruppe tapfer den Berg hinaufarbeitete, hatten Bergführer Juppi und sein kleiner Anhang einen deutlich entspannteren Blick auf das Geschehen. Diese beobachteten unseren Aufstieg ganz bequem aus der Bergbahn.
Ob das besonders vorausschauende Tourenplanung war oder einfach ein sehr geschickter Umgang mit den eigenen Kräften, darf jeder selbst entscheiden.
Zweite Einkehr – Schrattenwangalm
Oben angekommen, wartete bereits die nächste Gelegenheit für eine Pause: die Schrattenwangalm.
Bei einer gemütlichen Einkehr wurden die Energiespeicher wieder aufgefüllt. Schließlich lagen noch einige Kilometer vor uns.
Danach ging es weiter über den Höhenweg in Richtung Riezlern.
Höhenweg mit Aussicht
Der Name war Programm. Auf dem Höhenweg konnten wir die Landschaft in vollen Zügen genießen. Immer wieder öffneten sich schöne Ausblicke, dazu die frische Bergluft und das angenehme Gefühl, schon ein gutes Stück des Weges geschafft zu haben.
Natürlich durfte auch die nächste Rast nicht fehlen.
Dritte Einkehr – Mittelalpe
In der Mittelalpe stand die dritte Einkehr auf unserem Programm.
Mittlerweile hatte sich die Wanderung zu einer sehr angenehmen Kombination aus Bewegung und gemütlichen Pausen entwickelt. Nach der Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg, diesmal über Oberwestegg.
Und dann kam noch ein Erlebnis, mit dem wohl niemand gerechnet hatte.
Das große Finale im Bergstüble
Im Bergstüble gab es ein überraschendes Wiedersehen mit den Schwarzwälder Alphornbläsern, die wir bereits vor zwei Jahren hier kennengelernt hatten.
Eigentlich waren sie bereits im Begriff aufzubrechen – als wir ankamen. Doch kurzerhand ließen sie sich noch einmal umstimmen und blieben für unsere Gruppe.
Was dann folgte, war ein rund ein eineinhalbstündiges spontanes Privatkonzert. Dazu saß unsere bestens gelaunte Sauna-Wandergruppe auf der Terrasse des Bergstüble und genoss diesen besonderen Moment.
Es wurden alte und vertraute Lieder gespielt, die Stimmung wurde immer besser und aus unserer geplanten Einkehr wurde ein musikalischer Höhepunkt des Tages.
So etwas lässt sich schließlich nicht planen. Gerade deshalb wird man sich noch lange daran erinnern.
Natürlich bedankten wir uns für das spontane Konzert auch mit einem kleinen Obolus. Schließlich erlebt man ein solches musikalisches Extra nicht bei jeder Bergtour.
Ziel erreicht – Brotzeit auf der Grundlhütte
Nach diesem besonderen Abschluss machten wir uns an den Abstieg zur Grundlhütte.
Dort wartete noch eine Brotzeit auf uns. Nach den vielen Kilometern und Höhenmetern schmeckte sie gleich doppelt so gut.
Bei gutem Essen, kühlen Getränken und zahlreichen Geschichten über die Erlebnisse des Tages ließen wir die gemeinsame Tour gemütlich ausklingen.